Aufgrund der neuen Rahmenbedingungen können die Umweltspürnasen wieder mit ihrem Familienprogramm starten — da jeweils 2-3 BetreuerInnen vor Ort sein werden — sollten also 18-27 TeilnehmerInnen möglich sein (wir beschränken die TeilnehmerInnen-Zahlen auf 16 bzw. 25 Personen – wenn möglich, sollte dann nur jeweils eine erwachsene Begleitperson pro Familie die Kinder begleiten) — die jeweiligen Gruppen müssen folge dessen unabhängig voneinander und räumlich getrennt agieren — eine Anmeldung der TeilnehmerInnen für die einzelnen Termine ist daher unbedingt notwendig.

Bezüglich der Hygienemaßnahmen wird zu Beginn der Aktion jeder Familie eine desinfizierte Dose mit je 4 Becherlupen zur Verfügung gestellt (gegebenenfalls auch ein Kescher & Wasserschale), die dann am Ende wieder eingesammelt werden --- unsere BetreuerInnen werden Handschuhe tragen — und, wenn Objekte vorgestellt werden (ob auf Kärtchen oder in Becherlupen) – auch einen Mund-Nasen-Schutz - und den erforderlichen Abstand halten (gestreckter Arm)!

Schulservice

Das Umweltspürnasen-Schulprogramm

Im Jahr 1987 wurden auf Drängen zahlreicher LehrerInnen erstmals auch ökopädagogische Aktionsführungen mit Schulklassen durchgeführt. Seither beauftragen uns Jahr für Jahr LehrerInnen aller Schulstufen, die ihre SchülerInnen mit Naturkreisläufen und Biodiversität vertraut machen wollen, sie bei der Durchführung von Freilandprojekten zu unterstützen.

Wir wollen bei unseren Exkursionen in die Natur nicht nur Formen- und Artenvielfalt unterschiedlicher Biotope erkunden, sondern auch ökologische Zusammenhänge vermitteln und Einsicht in Umweltprobleme erreichen. Die SchülerInnen sollen dazu angeregt werden, Lebensräume mit allen Sinnen selbst zu entdecken und erfahren, um dadurch eine ganz persönliche Beziehung zur Natur aufzubauen.

So lässt sich zum Beispiel der Lebensraum Wald als vernetztes Ökosystem, als Zusammenspiel unterschiedlicher spezifischer Tier- und Pflanzengemeinschaften erleben. Wir suchen aber auch nach anderen Zugängen, um ihn sinnlich zu erfassen: Wald kann man nicht nur sehen, sondern auch hören, riechen, tasten oder fühlen und schmecken. Im Wienerwald schnuppern wir an Veilchen und kosten Bärlauch oder Bucheckern, ertasten an ihrer Rinde die unterschiedlichen Baumarten, untersuchen aber auch Unterschiede in der Vegetation von Licht- und Schattenbereichen aufgrund der dort vorherrschenden Standortfaktoren oder die Tierwelt des Bodens und der Laubstreu. Wir suchen Früchte oder Samen und ergründen deren Verbreitungsmöglichkeiten und machen damit einen Schritt in die Bionik, suchen nach Tierspuren oder erforschen die Überwinterungsstrategien von Tieren und Pflanzen. Im Auwald hingegen erleben wir wie der Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser Landschaft und Vegetation verändert. Wir üben aber auch den Blick für das Detail: beobachten wie eine Libellen- oder Gelbrandkäferlarve eine Kaulquappe frisst oder wie sich Ruderwanze und Egel im Wasser fortbewegen.

Unsere ca. dreistündigen Aktionsführungen kosten € 110,- pro Gruppe (max. 25 SchülerInnen) und bietet ihrer Klasse oder Hortgruppe die Möglichkeit Biodiversität im Vorfeld wissenschaftlicher Forschung mit allen Sinnen erleben und erfassen zu können. Die Kinder oder Jugendlichen wird bei diesen Naturerlebnis-Wanderungen von einem/er versierten Ökopädagogen oder Ökopädagogin (BiologInnen, ÖkologInnen, Landschaft oder ForstwirtInnen) betreut.

Spezialwünsche bei der Standort- und Themenwahl können wir gerne berücksichtigen.

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